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Aus dem Boden gestampft

Der neue Festplatz ist früher fertig geworden - Königinnen können kommen

WITZENHAUSEN. In der Rekordbauzeit von drei Monaten ist der neue Festplatz zwischen Hinter dem Deich und Laubenweg buchstäblich aus dem Boden gestampft worden. Am Gründonnerstag war die Übergabe durch die Firma Beck & Gundlach an Stadt und Stadtwerke.

"Eine tolle Leistung", lobte Bürgermeisterin Angela Fischer. Eine Woche früher als nach dem Plan wurden die Arbeiten fertig.

Nach dem Einbau von Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund wurde eine Fläche von über 5500 Quadratmetern mit einer festen Decke versehen. Der Kalkschotter dazu kam aus einem Bruch in Eigenrieden im Eichsfeld.

Die Fläche ist belastbar, auch durch die schweren Fahrzeuge der Schausteller. Die Randbereiche müssen noch eingegrünt werden.

Erster Nutzer wird das Festzeltunternehmen Schafthaupt sein. Am Dienstag beginnt der Aufbau eines Zeltes für den Königinnentag. Parallel wird mit dem Bau einer neuen Straße zur Erschließung der Stadtwerke begonnen. Hinzu kommen Parkplätze.

Nach der Fertigstellung des Festplatzes (auch von Frauen in Pumps gut begehbar) kann der Erntefestausschuss seinem Jubiläum im August entgegensehen. Bekanntlich wird das Fest 150 Jahre alt. Nachfahren des legendären Erntefestpräsidenten Joseph Pott haben angeregt, den Platz nach dieser Persönlichkeit zu benennen.

Im August soll dann auch die offizielle Einweihung des Fest- und Veranstaltungsplatzes sein. Als Ausweichparkplatz kann die Fläche nicht genutzt werden, insbesondere schwere Lkw würden den Belag gefährden. Deshalb seien Absperrmaßnahmen notwendig, erläuterte Bauamtsleiter Bernd Westermann. (wke)

05.04.2007

www.hna.de/witzenhausen.html

 

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