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Trauer um Ehrenpräsidenten

 

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Wolfgang Seiffert

verstarb am 10.10.2007 im Alter von 83 Jahren.

Der Erntefestausschuß verliert mit Wolfgang Seiffert eine
seiner größten
 Persönlichkeiten der letzen Jahrzehnte.

 

Der 1924 geborene Wolfgang Seiffert gehörte seit 1958 dem Erntefestausschuß
an und wurde 1974 zum Präsidenten gewählt.

Dieses Amt füllte der über zwanzig Jahre mit großem Engagement und
persönlicher Ausstrahlungskraft aus.

Im Jahr 1994 wurde er zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Seiffert blieb bis zu letzt ein leidenschaftlicher Mitstreiter für das Witzenhäuser
Erntedank- und Heimatfest.

Der Erntefestausschuß verneigt sich vor Wolfgang Seiffert, der mit seinen großen Leistungen, das Fest über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat.

                                                  *

 

HNA Online vom 13.10.2007

Trauer um den Ehrenpräsidenten

Wolfgang Seiffert starb im Alter von 83 Jahren

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WITZENHAUSEN. "Der Erntefestausschuss verliert mit Wolfgang Seiffert eine seiner größten Persönlichkeiten der letzen Jahrzehnte." Mit diesen Worten würdigen die Organisatoren des großen Wiitzenhäuser Heimatfests einen Mann, der von 1974 bis 1993 an ihrer Spitze stand und dann zum Ehrenpräsidenten ernannt wurde. Wolfgang Seiffert starb am 10. Oktober im Alter von 83 Jahren. Eigentlich war Wolfgang Seiffert ein Zugezogener - immer schlug das Berlinerische in seiner Sprache durch. Doch da er so lange in Witzenhausen lebte und öffentlich wirkte, konnte er sich mit Fug und Recht Witzenhüsser nennen.

In Frankfurt an der Oder geboren, machte er das Abitur in Potsdam. Von 1942 bis 1945 war Seiffert Soldat. Nach der Gefangenschaft nahm er in Potsdam die Lehrerausbildung auf. 1956 setzte er sich aus der Zone ab; und kam nach Witzenhausen. Nach einem Nachstudium war er hier von 1957 bis 1988 als Lehrer an der Gesamtschule tätig. Aktiver Tennisspieler und Vorstandsmitglied des TC Blau-Weiß, FDP-Stadtverordneter und Magistratsmitglied und Präsident des Erntefestausschusses von 1972 bis 1993 waren seine herausragenden Funktionen.

Wenn sich in den 80-er Jahren der Erntefestzug durch die Straßen bewegte, dann konnte es sein, dass seine Fans "Woolfgang, Woolfgang" skandierten ; denn der Chef der Männer mit Frack und Zylinderhut war sehr populär.

Die Kommunalpolitik nahm er nie bierernst; er agierte so, dass er nach den Sitzungen noch mit jeder Fraktion einen Schoppen trinken konnte. Als Anerkennung wurde ihm der Ehrentitel Stadtältester verliehen. Auch beim Aufbau der Städtepartnerschaften hat Seiffert Akzente gesetzt. (wke/stk)

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