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Heimensteiner Kirmes Pfingsmontag 2011-06-13


 


Pressemeldung

Video zur Kirmes: http://eichsfeld.tlz.de/web/lokal/detail/-/specific/Z82B6EA500362

Eichsfeld. TLZ .de          Meldung vom 15.06.2011

Gelungener Umzug zur Heimensteiner Kirmes

"Geht ihr schon mal hoch." Mit diesen Worten begrüßte Propst Heinz Josef Durstewitz den Vorstand der Heimensteiner Kirmesgesellschaft vor seinem Amtssitz in der Lindenallee. Auch Bürgermeister und Landrat bekamen wie gewohnt einen Logenplatz in der Propstei. Fotos: Thomas Müller

"Geht ihr schon mal hoch." Mit diesen Worten begrüßte Propst Heinz Josef Durstewitz den Vorstand der Heimensteiner Kirmesgesellschaft vor seinem Amtssitz in der Lindenallee. Auch Bürgermeister und Landrat bekamen wie gewohnt einen Logenplatz in der Propstei. Fotos: Thomas Müller

Wenn selbst der Papst herkommt, scheint es was zu sehen zu geben. Gott sei Dank sind nicht alle so teuer wie er. Mit diesen ironischen Worten hob Propst Heinz Josef Durstewitz gestern nach dem Festumzug der Heimensteiner Kirmes seine Mini-Rede an, die er traditionell vom Fenster des Propsteigebäudes in der Lindenallee hielt.
Heiligenstadt.  Ihn freute offenbar der Anblick solcher Massen bei schönem Wetter. Vom Krankenhaus aus war die Meute losgezogen, die von Menschen gesäumte Straße zu durchziehen. Dabei blieb kein Auge trocken. Während Familie Schotte auf einem Handwagen ein Bild der Etzelsbachkapelle drapiert hatte und den Papst doch lieber in die Klauskapelle einlud, standen sich auf einem Lkw-Anhänger Gotti, "die flinke Linke", und Biernot, "der Dampfhammer", im Boxkampf gegenüber. Weitere Themen waren der vermeintliche Biokraftstoff "E 10" und das beliebte Ibergrennen, das in diesem Jahr ausfällt. "Ibergrennen gut und schön, doch nur am Klausberg könnt ihr Sieger sehn", witzelten die Heimensteiner in Oldtimerkluft. Doch Umzugsmoderator Hermann Ludolph beruhigte: Kommendes Jahr werde es das Motorsportereignis wieder geben. Im Tross zeigten sich auch die Schützen, die Volkstanzgruppe der Grundschule "Lorenz Kellner", Toni Seifert mit seinem Pferdegespann, das ein großes Modell der Klauskapelle zog, und nicht zuletzt die diesjährigen Platzmeister Kerstin Schiller und Detlef Beckmann. 31 Bilder waren es am Ende, die ab 11 Uhr durch die wohl berühmteste Straße der Kurstadt zogen. Halt machte die Karavane erst an der Propstei, wo nach dem Bischöflichen Kommissarius Bürgermeister Bernd Beck (CDU) einige Worte ans Volk richtete.
Er dankte den Veranstaltern, die die "nicht ganz einfache Organisation" fertigbrächten. "Jedes Jahr so viele einfallsreiche Wagen zu gestalten, das verdient Anerkennung. Ohne die Heimensteiner Kirmes würde uns etwas fehlen", lobte er. Und stimmte schließlich zusammen mit hunderten Gästen das Eichsfeldlied an. Es schallte bis in die Wilhelmstraße. Das Mikrofon fest im Griff hatte Landrat Werner Henning (CDU, ebenfalls am Fenster), der sich, wie nicht anders zu erwarten, als text- und melodiesicher erwies. Für die restliche Musik sorgten diverse Formationen, etwa die Silberhäuser Blasmusik, die Geisleder Blaskapelle und die Luttertaler Musikanten. Sie zogen hernach mit zum Platzkonzert. Unten, an der Treppe zum Festgelände, erregte ein riesig abgebildetes Foto der Kirmesgesellschaft aus dem Jahr 1961 Aufmerksamkeit. Viele Besucher fanden sich darauf wieder. Eingebettet war diese Aufnahme in die abermals herrlich geschmückte Szenerie des Heimensteins. Pfingstmontag ab 6 Uhr hatten die Bewohner die Eiergirlanden aufgezogen und Birken aufgestellt. Kirmesvorstand und Platzmeister bekamen schon ihre Ständchen, und 7.30 Uhr war es als Prozession von der Altstädter Kirche zur Klauskapelle gegangen.

 

Thomas Müller / 14.06.11 / TA

 

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