Pressemeldungen
Witzenhausen

Königin im Straßenkreuzer In einem amerikanischen Straßenkreuzer fuhr Kirschenkönigin Nadine I. gestern Nachmittag im Festzug des Erntedank- und Heimatfestes mit. Und die Prinzessinnen folgten auf Trikes. Wiederum war der Umzug mit 90 Beiträgen und knapp einstündiger Dauer der Höhepunkt des Festes. Und ein Ereignis, das nach wie vor die Menschen aus der ganzen Region anzieht. Vereine, Schulen, Kindergärten und Betriebe beteiligten sich mit kreativen Beiträgen. Die Kreisstadt Eschwege war gleich mit zwei Musikzügen vertreten. Grüße kamen aber auch aus Großalmerode, Neu-Eichenberg und Hessisch Lichtenau: Der Werra-Meißner-Kreis hält zusammen. Foto: Keller
In einem amerikanischen Straßenkreuzer fuhr Kirschenkönigin Nadine I. gestern Nachmittag im Festzug des Erntedank- und Heimatfestes mit. Und die Prinzessinnen folgten auf Trikes. Wiederum war der Umzug mit 90 Beiträgen und knapp einstündiger Dauer der Höhepunkt des Festes. Und ein Ereignis, das nach wie vor die Menschen aus der ganzen Region anzieht. Vereine, Schulen, Kindergärten und Betriebe beteiligten sich mit kreativen Beiträgen. Die Kreisstadt Eschwege war gleich mit zwei Musikzügen vertreten. Grüße kamen aber auch aus Großalmerode, Neu-Eichenberg und Hessisch Lichtenau: Der Werra-Meißner-Kreis hält zusammen. Foto: Keller
So friedlich wie immer HNA 27.08.2008
Erntefest: Die Welle trägt weiter - HNA-Interview mit Andreas Gerstenberg
Von Werner Keller
WITZENHAUSEN. Erleichterung am späten Montagabend bei den Mitgliedern des Witzenhäuser Erntefestausschusses: Das Fest war ohne Störungen abgelaufen - und so "friedlich wie immer" (Pressesprecher Andreas Gerstenberg).
Wie fällt die Bilanz des Ausschusses aus?
Andreas Gerstenberg: Wir sind zufrieden. Wir konnten an die Erfolgsgeschichte des Jubiläumsjahres 2007 (150 Jahre Erntedank- und Heimatfest Witzenhausen) anknüpfen. Die Welle der Begeisterung hat weiter getragen. Das wirkt immer noch nach. Wir hatten an allen Tagen ein volles Zelt. Zwischen den Showacts wurde das Zelt nicht kalt. Da standen sie immer noch in Sechser- und Siebener-Reihen an der Theke. Toll war, dass sich wo viele Ortsteile und Nachbargemeinden am Witzenhäuser Abend und am Umzug beteiligt haben. Es war ein schöner Umzug.
Was waren beim Fest die Stärken, wo lagen die Schwächen?
Gerstenberg: Das Wetter war durchwachsen, im Vorfeld war die Gesamtstimmung nicht so gut (nach dem Überfall beim Fest in Bad Sooden-Allendorf). Nach dem verregneten Freitagabend waren die Schausteller ein bisschen geknickt.
Gibt es eine Rückmeldung von den Schaustellern?
Gerstenberg: Die sind überwiegend zufrieden. Ein Regentag ist verkraftbar.
War der Orts- und Zeitwechsel für das Kinderfest richtig?
Gerstenberg: Es war einen Versuch wert. Der Zeitpunkt war zu spät. Der Ortswechsel in Richtung Festgelände hat in keiner Weise funktioniert. Wir gehen nächstes Jahr wieder zurück zum Marktplatz, eventuell dann am Ende mit einem Umzug mit Kapelle oder einem Clown zum Vergnügungspark.
Der Ausschuss hatte einen finanziellen Mehraufwand für drei Sicherheitsdienste. Kann das durch Mehreinnahmen wieder aufgefangen werden?
Gerstenberg: Nein, da müssen wir leider zuschießen. Die Zahlen sind intern.
Wird es einen solchen Sicherheitsaufwand noch einmal geben?
Gerstenberg: Ich hoffe, dass wird nicht mehr nötig sein. Das letzte Erntefest ist so friedlich abgelaufen wie immer. Es war vorher eine gewisse Spannung da. Dass immer irgendwo im Zelt einer in Uniform stand, das war schon etwas ungewohnt.
Was waren die Renner unter den Zeltveranstaltungen?
Gerstenberg: Im Grunde genommen waren alle Veranstaltungen gleich stark besucht, alle jenseits der tausend Menschen-Grenze. Die Disko fing diesmal deutlich später an, das war auffallend. Bis 22.30 Uhr war es dünn, dann war das Zelt auf einmal schlagartig voll.
Konnte der Festschmuck in den Straßen ausgeweitet werden?
Gerstenberg: Da sind wir stabil. Tendenz: zunehmend. An manchen Stellen ist die Perfektionierung gelungen.
Wir danken dem Ehepaar Hajo und Brigitte Schröter, dem Bauhof und den eingesetzten Festauschussmitgliedern sowie der Baufirma Heppe und der Gärtnerei Kulle für die Unterstützung.
Drews soll Fans locken HNA 01.08.2008
Erntefest bittet zur deutschen Schlagernacht - Mit Sonderbussen zu den Nachbarn

WITZENHAUSEN. Voriges Jahr sorgte die legendäre Randfichten-Gruppe aus dem Erzgebirge für ein volles Zelt. Diesmal will man mit einem Schlagerstar an diesen Erfolg anknüpfen: Alt-Meister Jürgen Drews kommt am Sonntag, 24. August, zur deutschen Schlagernacht.
Erntefest-Pressesprecher Andreas Gerstenberg ist davon überzeugt, dass die Veranstaltung ein Renner wird. Der Vorverkauf laufe gut. Drews ("Onkel Jürgen") sei auf allen TV-Kanälen präsent und fülle die Diskotheken auf Mallorca. Der Festausschuss hat sich viel vorgenommen. Immerhin wird das Zelt am Joseph-Pott-Platz 1300 Menschen fassen.
Für den richtigen Sound sorgt das Axel-Richter-Quintett aus Göttingen. Und die Sängerin Antonia soll Männerherzen höher schlagen lassen.
Der Vorverkauf für die Schlagernacht läuft in der HNA-Geschäftsstelle am Markt, bei der Sparkasse-Werra-Meißner und bei der Tourist-Information. Zusätzlich verlosen HNA und Erntefestausschuss fünfmal zwei Karten (siehe Vordruck).
Aktion verlängert
Wichtiger Hinweis: Die Sommerferien-Aktion (Disko- und Stargastabend zum Sparpreis von 20 Euro) wird noch bis 8. August verlängert. Die Mutti zur Disko, der Nachwuchs zur Schlagernacht, ist die Überlegung der Festmacher um Präsident Axel Behnke.
Daneben richten sich die Augen auf die Nachbarstadt Bad Sooden-Allendorf, wo das Erntefest 150 Jahre alt wird. Eine Vielzahl von Gruppen, Vertreter der Stadt, der Festausschuss, die Erntefestfrauen und die Kirschenkönigin werden der Nachbarstadt die Ehre geben. Eine gute Idee, für zwei wichtige Programmpunkte Busse zu chartern, die jeweils am Joseph-Pott-Platz starten.
Zum Fußballspiel am Donnerstag, 14. August, stehen erstmals Busse bereit (Abfahrt 17 Uhr. Rückfahrt 21.30 Uhr).
Zum Festzug geht es am Sonntag, 17. August, um 11 Uhr. Rückfahrt um 18 Uhr.
Vizepräsident Christian Jaeger: "Wer mit dem Bus fährt, muss sich in Bad Sooden-Allendorf keinen Parkplatz suchen, spart Sprit und kann vielleicht auch einen Schoppen trinken."
Die Mitfahrt ist kostenlos.
Wer sich aus dem Raum Witzenhausen noch kurzfristig am Allendorfer Festzug mit einem Wagen oder einer Gruppe beteiligen will, sollte sich dringend bei Christan Jaeger, Tel. 71846 melden.
Witzenhausen möchte sich zum Jubiläum für den Beitrag aus Allendorf zum Witzenhäuser Erntefest im vorigen Jahr revanchieren. Alles deutet darauf hin, dass die Witzenhäuser in der Kurstadt einen großen Auftritt hinlegen werden. (wke)
Erntefest Witzenhausen, 20. bis 25. August. Plakettenparty: Mittwoch, 20. August, ab 18 Uhr mit Aufhängen der Erntekrone.